Für das Kinderherz
Die Stiftung Corelina ermöglicht herzkranken Kindern aus dem Ausland - und in gewissen Fällen auch aus der Schweiz – eine optimale medizinische Behandlung und Betreuung. Fast jedes hundertste Kind kommt mit einem angeborenen Herzfehler zur Welt. Darunter leiden die Kinder oft schwer. Auch für ihre Eltern bedeutet dies eine psychische und emotionale Belastung. Angehörigen von betroffenen Kindern kann die Stiftung Unterstützungsleistungen gewähren. Im Bereich Kinderherzmedizin unterstützt die Stiftung Forschungs- sowie Hilfsprojekte weltweit.

Die ersten 3 Missionen im 2026 waren anspruchsvoll und erfolgreich
Zweimal Mongolei (Ulaanbaatar), einmal Usbekistan (Karshi): es wartet immer eine sehr interessante Arbeit auf Corelina. Die Hilfe konzentriert sich weiterhin auf die chirurgische Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit einem angeborenen Herzfehler.
In Karshi treffe ich meinen Freund und Kollegen Adham Jalilov, der das Herz-Zentrum der Region Kashkadarya südlich von Tashkent führt. Ich darf ihm bei jedem Besuch komplexere Eingriffe bei jungen Erwachsenen helfen; zudem tauschen wir uns über neuere Operationstechniken aus.
In Ulaanbaatar darf ich mit meinem Freund Dr. Bundan Boldsaikhan und seinen jungen Mitarbeitenden immer wieder bewährte und neuere Operationen praktizieren. Das Interesse ist gross und die Zukunftsaussichten vielversprechend.
Im Juni besuchten wir Nomadendörfer in der Wüste Gobi und untersuchten viele Kinder auf Ihre "Herz-Gesundheit".

Auch im Jahr 2026 operiere ich weiter Kinderherzen in der Mongolei
Mein Kollege und Freund, der Chef-Chirurg vom Songdo Bunrumgrad Hospital, Bundan Boldsaikhan, hat mir eine Liste von Kindern zugestellt, die dringend auf eine Herzoperation warten; diese sind zwischen einigen Monaten und 10 Jahre alt. Die Diagnosen sind vielfältig: univentrikuläres Herz, Trikuspidalklappen-Atresie, Aortenbogen-Unterbruch, totaler und partieller AV-Kanal, Ventrikelseptumdefekt, Ebstein-Anomalie der Trikuspidalklappe usw.
Das verspricht einiges !
In meinem Blog lesen Sie, wie intensiv, aber auch dankbar die vergangene Mission für mich und das mongolische Team gewesen ist.

Von unterwegs, im September 2025:
"Hier eine erste Kurzmeldung: Wenige Stunden nach der Landung gehts im Songdo Hospital los. Am 2. Tag behandeln wir einen 1 1/2 Jährigen mit einer sehr seltenen Missbildung der Mitralklappe (isolated mitral cleft mit Ventrikelseptumdefekt)"


Erfolgreicher Start 2025:
Unterstützung durch die mongolische Botschafterin in der Schweiz und die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA)



































